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Newsbeiträge

Eingereicht von pr_wingerter am 01. Mai 2020
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Heute schauen wir uns das Bild an, dass Elisabeth als Krankenpflegerin zeigt.

Wieder sieht man Elisabeth in der Mitte des Bildes. Sie steht diesmal nicht, sondern kniet. In ihrer Hand Verbandszeug. Vor ihr sitzt auf einem Hocker ein Kranker. Er hält ihr sein Bein hin. Sie verbindet es. Hinter ihr stehen zwei Frauen, die ihr bei der Krankenpflege helfen. Sicher ist eine davon ihre treue Dienerin, Guda, deren Namen auch mal genannt sein sollte.

Elisabeth ist früh Witwe geworden. Auf der Wartburg wollte man sie nicht mehr. Sie störte das dortige Leben. Da man sie auch nicht einfach auf die Straße setzen konnte – sie hätte wohl nichts dagegen gehabt –, zahlte man ihr das Witwengeld aus und schickte sie an das andere Ende des Herzogtums. Dort in Marburg baute sie mit dem Geld ein Krankenhaus. Vor den Toren der Stadt, weil sie sich vor allem um Aussätzige kümmern wollte. Auf dem Bild ist das Krankenhaus im Hintergrund gelblich zu erkennen, mit einem Garten daneben.

Elisabeth kümmert sich in ihrem Krankenhaus um die aussichtslosen Fälle. Um die, vor denen sich die anderen ekeln. Tag und Nacht ist sie für sie da. Nur wenig Ruhe gönnt sie sich. Es wundert daher nicht, dass sie sich schnell verausgabt. Mit 24 Jahren stirbt sie.

Nach ihrer Heiligsprechung wurde ihr Leichnam 1236 umgebettet. Bei dieser Zeremonie soll nicht nur der Kaiser in einem Büßergewand den Sarg getragen haben, sondern über eine Million Menschen seien dabei gewesen. Das ist sicher übertrieben, zeigt aber die Beliebtheit der Heiligen. So hat sich ihre Sorge um die Kranken fest in das Gedächtnis eingegraben. Zahlreiche Krankenhäuser tragen ihren Namen – z.B. in Rodalben und in Zweibrücken.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 30. Apr 2020
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Wenn wir Christus nachfolgen, machen wir uns bereit umzukehren.
Wir möchten uns, von der Dunkelheit weg, dem Licht des Auferstandenen zuwenden.
Lassen wir uns Tag für Tag nicht ablenken von Angst, Wut, Bedauern, Verzweiflung und Dunkelheit,
welche die ganze Erde bedecken möchte und unsere Aufmerksamkeit in Beschlag nimmt ...
Bleiben wir tief im Herzen an der Quelle des Friedens, dieses Friedens, der alles übersteigt!

Frère Alois, Taizé

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 30. Apr 2020
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Wenn die Hand, die wir halten ...  link bitte anklicken!

Wenn die Hand, die wir halten uns selber hält,
und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt,
ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe, die alles umfängt.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 28. Apr 2020
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Das heutige Bild aus dem Kirchenfenster zeigt die heilige Elisabeth und einen Engel.
Ein großer Flügel weist die rechte gelbe Figur als Engel aus. Elisabeth – wie auf allen Bildern – ganz in Weiß. Der Engel hält ihr ein blaues Kleid entgegen. Sie selbst steht vor einem grünen Hintergrund – ich würde sagen: ihr Kleiderschrank.

Männer erzählen gerne, dass Frauen vor einem vollen Kleiderschrank stehen und ausrufen: „Ich habe nichts zum Anziehen.“

Auf Elisabeth passt der Satz, ihr Kleiderschrank war wirklich leer. Elisabeth hat ihren Reichtum den Armen geschenkt. Dazu gehörte auch, dass sie ihre schönen und kostbaren Gewänder, wie sie eine Landgräfin in der Gesellschaft von Fürsten, Grafen, Königen und Kaisern zu tragen hatte, verkauft und verschenkt hat. Für Elisabeth war klar: Ich trage nur einfache Kleidung und mehr als zwei Gewänder brauche ich nicht. So sah dann auch ihr Kleiderschrank aus. Und nun gibt ihr Mann eine Gesellschaft. Es wird gar erzählt, dass der Kaiser auf der Wartburg war. Von Elisabeth wird erwartet, dass sie in ihrem schönsten Kleid zum Empfang erscheint. Aber da gibt es nur die grauen wollenen Kleider im Schrank. Da kommt der Engel und überreicht ihr ein wunderschönes Kleid.

Für mich ist diese Legende ein Gegenstück zum Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Dort ist ein eitler Kaiser, der in seiner Eitelkeit nicht merkt, dass es die neuen – so wunderbar angepriesenen – Kleider gar nicht gibt. Erst ein Kind ruft es aus: „Der Kaiser ist ja nackt!“

Elisabeth dagegen kann in ihren grauen Wollkleidern zum kaiserlichen Empfang kommen und alle sehen sie im schönsten Gewand. Denn wer Christus anzieht - wer kann schöner gekleidet sein?

Der Künstler unseres Kirchenfensters sieht das auch so. Das Kleid, dass der Engel überreicht, ist blau. Die himmlische Farbe. So kann man sagen: der Himmel ist das Kleid der heiligen Elisabeth.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 27. Apr 2020
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Die heilige Elisabeth zu feiern,
heißt, sie nachzuahmen.

Wer den Hunger an Leib und Seele anderer lindert,
lebt wie die heilige Elisabeth.

Wer auf vielfältige Weise Antworten auf den Lebenssinn gibt,
lebt wie die heilige Elisabeth.

Wer jemandem einen Ort von Geborgenheit und Sicherheit schenkt,
lebt wie die heilige Elisabeth.

Wer anderen wieder die Lebenswürde zurückgibt,
lebt wie die heilige Elisabeth.

Wer in dieser Welt ein Mehr an Heil und Heilung bewirkt,
lebt wie die heilige Elisabeth.

Wer Menschen die Tür nach einem Mehr an Freiheit öffnet,
lebt wie die heilige Elisabeth.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 27. Apr 2020
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Wenn das Leid jedes Armen ...  link bitte anklicken!

Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt,
und die Not, die wir lindern, zur Freude wird,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe, die alles umfängt.

Bleiben Sie zu Hause und gesund.

 


Eingereicht von pr_wingerter am 27. Apr 2020
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Ganz oben links im Fenster findet sich unser heutiges Motiv. Manchmal denke ich mir, dass es fast zu übersehen ist. Was ist zu sehen?

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Ein gekreuzigter Mann liegt in einem Bett. Die Hände ausgestreckt, so dass die Wundmale der Nägel an Händen und Füßen gut zu sehen sind.

Was hat das nun mit der heiligen Elisabeth zu tun?

Es wird erzählt, dass Elisabeth eines Tages unterwegs ist. Da trifft sie einen Aussätzigen. Damals dachte man noch, dass diese Hautkrankheit ansteckend sei. Elisabeth aber nimmt den Aussätzigen mit auf die Burg. Dort pflegt und wäscht sie ihn. Dann legt sie ihn in das Ehebett. Das wird sogleich ihrem Mann, dem Landgrafen Ludwig gemeldet. Der eilt, so schnell er kann, in das gemeinsame Schlafzimmer, um sich von dieser Ungeheuerlichkeit zu überzeugen. Ein Aussätziger in seinem Bett, das war selbst dem Landgrafen zu viel. Während der Landgraf ins Zimmer stürmt, fällt Elisabeth auf die Knie und betet. Der Landgraf tritt an sein Bett und schlägt die Decke zurück. Aber da liegt kein Aussätziger, sondern er sieht den gekreuzigten Jesus im Bett liegen!

Der Landgraf erkennt seinen Irrtum. Wie konnte er aufgebracht sein darüber, dass seine Frau Elisabeth einen Aussätzigen pflegte? Hatte nicht Jesus selbst gesagt: Was ihr einem der Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan?

So dreht er sich zu Elisabeth um. Er segnet sie und sagt: „Das hast du recht getan.“

Auf der Burg verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Elisabeth legt einen Aussätzigen ins Ehebett und ihr Mann lobt sie dafür! Welche Ungeheuerlichkeit!

Aber Landgraf Ludwig kennt seine Frau und er kennt Jesus. Auch wenn er seine Jesusnachfolge in anderer Form (dem Kreuzzug) lebt, so weiß er nun, dass Elisabeth ihren Weg der Jesusnachfolge gefunden hat. Ihm sind die Augen dafür geöffnet worden, dass Jesus in den Ärmsten gegenwärtig ist.

So zeigt sich in diesem Bild, das in unserem Kirchenfenster so an den Rand gedrängt erscheint, das Zentrum der Jesusnachfolge der heiligen Elisabeth. Da dieses Zentrum mit den Menschen zu tun hat, die in unserer Gesellschaft an den Rand gedrängt werden, ist der Platz der Szene im Fenster genau der richtige. Man muss zweimal hinschauen. Nicht nur um die Szene zu sehen und zu entziffern, sondern auch im Leben. Damit man in den Armen, die einem begegnen, Jesus erkennt.

Und was ist das Zentrum der Jesusnachfolge für Elisabeth? Sicher hat es etwas mit der großen Gerichtsrede Jesu im Matthäus-Evangelium zu tun. Dort heißt es:

„Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben? Wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird ihnen der König antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,37-40)

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 23. Apr 2020
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Wenn das Brot, das wir teilen ...  link bitte anklicken!

Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht,
und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja dann schauen wir heut' schon sein Angesicht
in der Liebe, die alles umfängt.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 23. Apr 2020
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Die erste Szene aus dem Leben der heiligen Elisabeth zeigt sie beim Austeilen von Getreide. In der Mitte steht Elisabeth mit einem Gefäß voller Getreidekörner. Sie gibt es gerade einer Frau. Diese Frau gehört zu einer Gruppe von Menschen auf der rechten Bildhälfte. Links steht ein Diener. Er hält einen großen Sack in der Hand, aus dem wohl Elisabeth immer wieder neuen Weizen für die Armen herausholt. Den Hintergrund bilden zwei Türbögen in einer Mauer. Elisabeth steht genau im Zentrum des Bildes, umrahmt von dem Mauerstück zwischen diesen beiden Türen.

Elisabeth ist die Landgräfin von Thüringen. Das klingt jetzt nicht so bedeutend, aber der Landgraf von Thüringen war einem König gleichzusetzen und einer der einflussreichsten Männer des Reiches. Höchster Adel sozusagen. Auf der Wartburg, hoch über Eisenach gelegen, residiert das Paar. Aber Elisabeth verliert die, die in ihrem Reich wohnen, leben und arbeiten, nicht aus dem Blick. Sie spürt und bemerkt, dass es ihr auf der Burg sehr gut geht und diesen Menschen oft sehr schlecht. Gerade in Zeiten von Hungersnöten müssen die Menschen in ihrem Reich hungern, während die Vorratskammern auf der Burg gefüllt sind. Da öffnet sie diese Kammern für das Volk und verteilt das Getreide.

Aber noch mehr:
Beim Essen fragt sie immer: Woher kommt das Fleisch? Woher das Getreide, das Gemüse? Ist es von den Bauern der Umgebung? Haben wir auch den gerechten Preis bezahlt? Wurden ihre Fragen nicht in ihrem Sinn beantwortet, dann stand sie auf und aß gar nichts.

Drei Dinge scheinen mir - über die Jahrhunderte hinweg - nachdenkenswert:

Eine Frau, der es gut geht, verliert die Armen nicht aus dem Blick. Es gibt Menschen, die weniger haben und denen sie mit ihrem Reichtum helfen kann. Man denke heute an die Armut in den Ländern des Südens und den Einsatz von Misereor für diese Menschen.

Eine Frau entdeckt, dass es notwendig ist, den Bauern gerechte Preise zu zahlen. Nur so können sie mit ihrer eigenen Arbeit sich und ihre Familie ernähren. Man denke heute an die Arbeit der Eine-Welt-Läden, die gerechte Preise für ihre Produzenten zahlen.

Eine Frau entdeckt, dass die Waren aus der Region kommen sollen, dass die Bauern der Umgebung gefördert werden müssen. Man denke heute an den Trend regional zu kaufen. Denn die regionalen (Klein-)Anbieter erzeugen immer noch über 70% der weltweit benötigten Lebensmittel.

Es wird deutlich: Elisabeth war eine Frau, die nicht nur einfach half, sondern der auch die Hintergründe bewusst waren, warum Menschen in Armut leben.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 23. Apr 2020
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Der Herr sei in deinem Herzen
und auf deinen Lippen,
dass du sein Wort bist unter den Menschen und du sprichst in seinem Namen.

Der Herr sei in deinem Herzen
und in deinen Händen,
dass dich das Leben der Menschen berührt und du die Menschen berührst in seinem Namen.

Der Herr sei in deinem Herzen
und in deinen Ohren,
dass du die Fragen und Sorgen der Menschen hörst und deine Ohren offen hältst in seinem Namen.

Der Herr sei in deinem Herzen
und in deinen Augen,
dass du die Not und das Suchen der Menschen siehst und sie den Menschen leuchten in seinem Namen.

Der Herr sei in deinem Herzen,
dass es für die Menschen und für Gott schlägt und es ein Zeichen der Liebe ist in seinem Namen.

GOTT segne dich mit seiner Herzlichkeit, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Uwe Wulsche

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 20. Apr 2020
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Ein Kirchenfenster erzählt das Leben der heiligen Elisabeth

Das große Fenster in der Kirche von St. Elisabeth ist ein Blickfang für jeden, der in die Kirche kommt.

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Blau, Rot und Weiß sind die beherrschenden Farben. Alle Farben beleuchten einen Aspekt der Persönlichkeit der heiligen Elisabeth. Das Blau steht für ihre Verbindung zum Himmel, im Rot wird ihre Liebe zu den Menschen verdeutlicht und das Weiß steht für das Besondere dieser außergewöhnlichen Frau.

Außerdem hat das Bild zwei Hälften. Die linke Hälfte ist mit kleineren Szenen aus dem Leben der Heiligen bemalt, die andere Hälfte zeigt die weißgekleidete Heilige inmitten eines Rosenmeeres.

In der nächsten Zeit wollen wir das Fenster genauer betrachten. Heute aber erstmal einfach ein paar Daten zur heiligen Elisabeth.

Geboren 1207 in Ungarn. Mit vier Jahren kommt sie auf die Wartburg bei Eisenach. Ihre Eltern hatten sie mit dem zukünftigen Landgrafen von Thüringen verlobt. Gott sei Dank: Es wurde eine Liebesheirat.

Drei Kinder gingen aus der Ehe hervor. Aber schon nach sechs Jahren Ehe starb ihr Mann, Landgraf Ludwig, auf einem Kreuzzug.

Beide waren sehr fromm. Während Ludwig seine Jesusnachfolge im Kreuzzug sah, wendet sich Elisabeth den Armen und Kranken zu. Ihr Vorbild ist – neben Jesus selbst – Franz von Assisi.

Ihr Glaube und ihre Armutsliebe stören den königlichen Hof auf der Wartburg. Elisabeth wird verstoßen und gründet in Marburg ein Krankenhaus. In der Sorge um die Kranken verausgabt sie sich völlig und stirbt 1231 mit nur 24 Jahren.

Schon vier Jahre später wird sie heiliggesprochen.

Ihr Gedenktag ist der 19. November. Sie gilt als Patronin der Caritasvereinigungen und der Bäcker, der Witwen und Waisen und aller Notleidenden.

Das sind die äußeren Daten ihres kurzen Lebens. Lebendig werden sie durch Geschichten, die man sich über die Heilige erzählt. Legenden, die den Kern ihres Wesens und Glaubens deuten. Davon ist in den Szenen des Kirchenfensters von St. Elisabeth die Rede.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 20. Apr 2020
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Es gibt Zeiten, Gott,
da weiß ich nicht,
wie du bist, ob du bist,
da ist es nur wichtig,
dass du hörst.

Darauf hoffe ich,
wenn alles fraglich wird,
wenn die Welt, das Leben, ich selber
auf einmal verrücktspiele:
dass du hörst.

Dass du hörst
meine Sorgen und Ängste,
meine sprachlosen Klagen
und das Gebet
aller Fremden, Witwen und Waisen dieser Welt.

Dass du sie hörst,
selbst dann, wenn sie verstummen,
wenn ihr Leid die Sprache verschlägt -
ihnen, anderen, mir.
Du lässt es an dich heran,
wenn niemand es mehr hören kann.

Weil du sie hörst,
will ich nicht schweigen,
will ich für sie, von ihnen, mit ihnen sprechen
und selbst zum Ohr werden
wie du.

Thorsten Latzel

Osterzeit St. Eli: Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 17. Apr 2020
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Jésus le Chist, lumière intèrieure -

Christus, dein Licht verklärt unsere Schatten,
lasse nicht zu, dass das Dunkel zu uns spricht.
Christus, dein Licht erstrahlt auf der Erde
und du sagst uns:
Auch ihr seid das Licht.

Wir hören das Lied ...  link bitte anklicken!

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 17. Apr 2020
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Da wir wissen, dass mehrere Leute, die unseren Osterzeit-Verteiler lesen, Kinder haben, möchten wir Ihnen diesen Gebetsvorschlag, den wir entdeckt haben, nicht vorenthalten.


Ein Gebet an jedem Finger<
Fingerspiele kennen viele Eltern und Kinder von klein auf. Gereimte, oft gesungene Verse werden mit spielerischen Bewegungen der Finger oder der ganzen Hand bebildert. Oft bekommen die Finger bestimmte Rollen zugeschrieben, mit denen alltägliche Vorgänge beschrieben und erklärt werden. Warum also nicht auch mit den Fingern beten? Die Finger werden dabei zu fünf Gebetsvorschlägen.

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1. Das Gebet des DAUMENS

Der Daumen ist der Finger, der uns am nächsten steht. So ist das erste Gebet für die Menschen, die für uns am wichtigsten sind.

Lieber Gott, gib den Menschen, die wir lieben, und die uns nahe sind Gesundheit und Kraft in dieser schwierigen Zeit. Wir denken besonders an .............(Oma und Opa, Nachbarn, Schulfreunde u.a.), die wir im Moment nicht persönlich treffen können. Hilf ihnen in dieser Zeit und zeige ihnen, dass sie nicht alleine sind und Du sie mit Deiner Liebe trägst.

2. Das Gebet des ZEIGEFINGERS

Der nächste Finger ist der Zeigefinger. Er hilft, für diejenigen zu beten, die heilen, helfen, schützen, versorgen: Ärzte und Pflegekräfte, Rettungskräfte und Feuerwehren, Polizisten, LKW-Fahrer und SupermarktmitarbeiterInnen.

Lieber Gott, wir danken Dir für die, die sich um andere kümmern, auf sie Acht geben und dafür sorgen, dass es uns gutgeht. Wir sind froh, dass es sie gibt. Wir bitten Dich, mach sie stark, damit sie nicht den Mut verlieren und durchhalten.

3. Das Gebet des MITTELFINGERS

Der Mittelfinger ist der längste Finger und soll an Menschen erinnern, die regieren und leiten: Staatschefs und Führungskräfte. Sie sind für das Schicksal vieler Menschen verantwortlich.

Lieber Gott, in diesen Tagen müssen die Frauen und Männer in den Regierungen, aber auch die Führungskräfte in den Betrieben und Firmen schwierige Entscheidungen treffen. Schenke ihnen gute Gedanken, so dass sie sich weiterhin für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Mach, dass ihnen mehr als alles andere das Gute für alle am Herzen liegt.

4. Das Gebet des RINGFINGERS

Der vierte Finger ist der Ringfinger und es ist der schwächste Finger, wie die KlavierlehrerInnen sagen. Gerade jetzt erinnert er uns besonders daran, für die Schwachen und Kranken zu beten. Und noch mehr als sonst, brauchen sie das Gebet.

Lieber Gott, Du hast Dich durch deinen Sohn Jesus um die Kranken und Schwachen gekümmert. Gib deinen Zuspruch all denjenigen, die krank sind und leiden. Sei ihnen in ihrer schweren Zeit nahe und tröste sie. Lass Sie durch die Menschen, die sich um sie kümmern, Deine Liebe und Zuwendung spüren und schenke ihnen Hoffnung.

5. Das Gebet des KLEINEN FINGERS

Und zum Schluss ist da unser kleiner Finger, der kleinste von allen Fingern. Der kleine Finger soll daran erinnern, für einen selbst zu beten. Wenn bereits für die ersten vier Gruppen gebetet wurde, kann man die eigenen Bedürfnisse in der richtigen Perspektive sehen und so besser dafür beten.

Lieber Gott, ich danke Dir für mein Leben, meine Familie und meine Freunde. Ich bin froh, dass ich in einer so wunderbaren Welt leben darf. Hilf mir, dass ich das nicht vergesse. Weil Du, Gott, mich liebst, möchte ich diese Liebe weitergeben, besonders an alle, die meine Hilfe brauchen. Leite mich in meinem Tun und meinem Lassen.


Bischöflich Münstersches Offizialat Vechta / Abteilung Seelsorge Sachbereich Ehe, Familie & Alleinerziehende/ Kolpingwerk Land Oldenburg –Familienarbeit–Sabine Orth / Marén Feldhaus

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 14. Apr 2020
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Jesus,
unser Gott und Heiland,
in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:

- für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;

- für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;

- für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;

- für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und weltweit, die schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;

- für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;

- für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;

- für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;

- für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren;

- für die Menschen, die am Virus verstorben sind, und für diejenigen, die im Dienst an den Kranken ihr Leben gelassen haben.

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht.

Hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen. Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.

Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

Bischof Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 14. Apr 2020
Wir zünden die Osterkerze an ...  link bitte anklicken!

Lobe den Herrn, meine Seele und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat, Seele, vergiss es nicht. Amen!
Lobe den Herrn, meine Seele!

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 13. Apr 2020
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Vergiss die Träume nicht,
wenn die Nacht
wieder über dich hereinbricht
und die Dunkelheit
dich wieder gefangen zu nehmen droht.
Noch ist nicht alles verloren.
Deine Träume und deine Sehnsüchte
tragen Bilder der Hoffnung in sich.
Deine Seele weiß,
dass in der Tiefe Heilung schlummert
und bald in dir
ein neuer Tag erwacht.

Ich wünsche dir,
dass du die Zeiten der Einsamkeit
nicht als versäumtes Leben erfährst,
sondern dass du beim Hineinhorchen
in dich selbst
noch Unerschlossenes
in dir entdeckst.

Ich wünsche dir,
dass dich all das Unerfüllte
in deinem Leben
nicht erdrückt,
sondern dass du dankbar sein kannst
für das, was dir an Schönem gelingt.

Ich wünsche dir,
dass all deine Traurigkeiten nicht vergeblich sind,
sondern dass du aus der Berührung
mit deinen Tiefen
auch Freude
wieder neu erleben kannst.

aus Irland

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 13. Apr 2020
Lumen Christi – das Licht Christi

In der dunklen Nacht wird die Osterkerze entzündet und langsam wird ihr Licht weitergeben, so dass die ganze Kirche in einem wunderbaren Kerzenlicht erscheint. So wird das Licht der Osterkerze zum Zeichen für die Botschaft dieser Nacht, die sich seit 2000 Jahren immer weiter verbreitet. Diese Botschaft heißt: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Gott hat den Tod besiegt – Jesus lebt!

Aber diese Osternacht ist anders als alle anderen Osternächte. In kleiner Gemeinschaft oder gar allein feiern wir. Aber wir erleben ja, dass wir nicht alleine sind. Schaut euch die Bilder nochmal an, wie wir Gründonnerstag und Karfreitag erlebt haben…

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Am Karfreitag haben wir über all das nachgedacht, was das Leben in der Welt so schwer macht. Schwer wie Steine. Die Bilder davon zeigen, wie sehr wir miteinander verbunden sind. Auch das Licht der Osternacht soll uns miteinander verbinden. Zündet die Kerze an und stellt sie zu dem Stein und Kreuz.

So wird es in der steinigen Welt ein bisschen heller.

Und nun schaut unsere Osterkerze an!


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Christus, gestern und heute,
Anfang und Ende,
Alpha und Omega.
Sein ist die Zeit und die Ewigkeit.
Sein ist die Macht und die Herrlichkeit
in alle Ewigkeit.
Amen

Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen.

Das Osterlob fällt in diesem Jahr gedämpft aus. Alleine oder in der Familie, da fällt das Frohlocken der Chöre der Engel etwas leiser aus. Es reicht vielleicht schon dieses kleine Lied…

Wir entzünden die Osterkerze ...  link bitte anklicken!

Lesen wir aus dem Evangelium der Osternacht:

Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.

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Schauen wir auf unsere Osterkerze und was es bedeutet, dass Jesus auferstanden ist. Sie erkennen das Hungertuch auf der Kerze. All das, was wir in den vergangenen Tagen bedacht haben, kehrt wieder. Das, was Gott mit seiner Schöpfung gewollt hat. Das, was wir aus seiner Schöpfung gemacht haben. Das, was wir aus seiner Schöpfung machen wollen.

Aber jetzt ist es kein Bild mehr, sondern eine Kerze – DIE Kerze, das Licht Jesu. Deutlich in der Mitte: der goldene Kreis. Das Zeichen der Treue Gottes. Gott beweist seine Treue zu uns darin, dass er uns nicht im Tod lässt. Er ist das Leben. Er ist Gemeinschaft. Er lässt niemanden allein. Das ist die Botschaft von Ostern. Und wir erleben es im Moment auch: Alleine und doch gemeinsam. Abgeschnitten von vielem, was uns im Leben wichtig ist und doch mitten im Leben.

Nehmt nochmals den Stein in die Hand. Spürt seine Härte. Nun legt ihn neben der Kerze ab. Der Schein der Kerze erhellt den Stein. So will Gott bei uns sein.

Und jetzt, jetzt denkt doch einfach an all die Menschen, mit denen ihr gerne zusammen Ostern feiern würdet. Nennt ihre Namen und entwerft so eure eigene Allerheiligenlitanei:

[Namen nennen ]: Ich/wir denke/n an dich.

Surrexit Dominus vere ...  link bitte anklicken!

Gott,
segne uns in der Gewissheit,
dass der Stein vor dem Grabe aufgehoben ist.
Führe unsere Traurigkeiten
in eine neue, lebendige Kraft
und lass uns fröhlich träumen
von der Welt, wie du sie gewollt hast.
So segne uns der lebendige Gott,
der auferstandene Jesus
in der Kraft des Heiligen Geistes.
Amen.

Wir freuen uns wieder über geteilte Bilder der Kerzen und danken Franziska ganz herzlich dafür, dass sie unsere Osterkerze so wunderbar gestaltet hat!

Ihnen allen wünschen wir ein frohes und gesegnetes Osterfest!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

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Eingereicht von pr_wingerter am 11. Apr 2020
In manus tuas pater ...  link bitte anklicken!

Liebe Gemeinde,
liebe Mitchristen,

ähnlich wie heute Nachmittag können wir uns auch zur Feier der Osternacht nur 'digial' treffen.
Wir werden uns morgen Abend erst um 21 Uhr wieder auf diesem Kanal melden und laden Sie ein, online dabei zu sein.

Zur Vorbereitung halten Sie bitte wieder Ihr Kreuz mit den Steinen und zusätzlich eine Kerze bereit.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 10. Apr 2020
Wir freuen uns, wenn Sie uns ein Bild von Ihrem Kreuz mit Stein(en) schicken (einfach als Nachricht in diesem Chat). Wir werden es gerne im ‚Osterzeit‘-Verteiler veröffentlichen – als Zeichen dafür, dass wir zwar im Moment allein zu Hause sind, aber doch in Gemeinschaft miteinander verbunden.

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Eingereicht von pr_wingerter am 10. Apr 2020
Steine sind auf unser Hungertuch aufgeklebt. Steine an Karfreitag. Steine können für all das Harte und Steinige stehen, dem die Welt und die Schöpfung ausgesetzt sind.

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Karfreitag – ich denke gerne an Karfreitage der letzten Jahre in St. Elisabeth zurück. Beeindruckend empfand ich unser gemeinsames Ge- und Bedenken des Todes Jesu. In diesem Jahr muss jede und jeder selbst - alleine oder in der kleinen Familie – das Gedenken an Karfreitag gestalten.

Gemeinsam können wir es aber trotzdem tun:

Legen oder stellen Sie das Kreuz vor sich oder in Ihre Mitte und nehmen Sie den Stein in ihre Hände.

Steine – sie sind für den Karfreitag auf unser Hungertuch gekommen.

Steine – für was sie nicht alles stehen können:

Steine werden uns in den Weg gelegt. Wir müssen mühselig daran arbeiten, sie zu entfernen.

In manchen Gegenden der Welt wird mit Steinen geworfen. Man will damit seine Gegner bezwingen. Der Weg zum Frieden ist weit.

Wie oft begegnen wir Menschen, die ein steinernes Herz haben. Sie sind nicht empfänglich für die Nöte anderer Menschen.

Manche Gegenden der Welt sind nur noch Steinwüsten. Alles Grün und fruchtbares Land sind zerstört. Wie sollen Mensch und Tier dort noch leben können?

Schauen Sie sich Ihren Stein an. An welche Missstände in der Welt erinnert er Sie? Krieg, Hunger, Einsamkeit, Zweitracht, …

Sprechen Sie es ruhig aus – auch wenn Sie alleine sind.

Dann legen Sie den Stein zum Kreuz.

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Lesen Sie diesen kleinen Abschnitt aus dem Karfreitagsevangelium:

Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter!

Am Kreuz, kurz vor seinem Tod stiftet Jesus Gemeinschaft. Er führt Menschen zusammen. Das ist die Geburtsstunde der kirchlichen Gemeinschaften. Hier entsteht das Miteinander, dass die christliche Gemeinde prägt. Das Miteinander, dass wir hoffentlich bald wieder gemeinsam erleben dürfen.

Wir bitten für alle, die ihr Leben in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Vor allem für die, die in der Corona-Krise besonders viel leisten.

Wir bitten für alle, die ihre Religion zurzeit nicht in Kirche, Synagoge, Mosche oder Tempel feiern können. Dass sie trotz allem Gemeinschaft erfahren.

Wir bitten für alle, die in diesen Tagen wichtige politische Entscheidungen zu treffen haben. Dass sie das Allgemeinwohl und das Wohl jedes Einzelnen im Blick haben.

Wir bitten für alle, die in diesen Tagen um ihre wirtschaftliche Existenz bangen. Dass wir alle zusammenhalten und keiner verloren geht.

Wir bitten für alle, die einsam sind. Für alle, die trauern. Für alle, die Schmerzen ertragen müssen. Stehe du ihnen bei.

Mit dem Segensgebet aus der Karfreitagsliturgie schließen wir die kleine Andacht:

Herr, unser Gott,
reicher Segen komme herab auf all die, die des Todes deines Sohnes gedacht haben.
Schenke ihnen Verzeihung und Trost,
Gemeinschaft im Glauben und die ewige Erlösung.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn,
Amen.

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Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 10. Apr 2020
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Liebe Gemeinde,
liebe Mitchristen,

normalerweise würden wir morgen um 15 Uhr in unseren Kirchen zusammenkommen, um miteinander die Karfreitagsliturgie zu feiern. Versammeln können wir uns zwar aktuell nicht, aber im Geiste vereint kann uns gemeinsames Gedenken an den Karfreitag trotzdem verbinden.

Wir werden uns morgen um 15 Uhr wieder auf diesem Kanal melden und laden Sie ein dabei zu sein.

Suchen Sie sich zur Vorbereitung einen kleinen Stein – einen für jeden der bei dem Gedenken dabei sein wird – und nehmen Sie ein Kreuz (das kann man auch malen).

Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 09. Apr 2020
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Es ist nur ein Hauch von Wohlwollen
zwischen uns zu spüren und doch
lässt er Gottes Liebe erahnen.

Es ist nur eine Prise von Verzeihung
zwischen uns zu spüren und doch
lässt sie Gottes Großherzigkeit erahnen.

Es ist nur ein Moment von Akzeptanz
zwischen uns zu spüren und doch
lässt er Gottes Verständnis erahnen.

Es ist nur ein Tropfen Mitgefühl
zwischen uns zu spüren und doch
lässt er Gottes Trost erahnen.

Es ist nur eine Spur Menschlichkeit
zwischen uns zu spüren und doch
lässt sie Gottes Mensch-Sein in der Welt erahnen.

Es ist nur ein Funke Solidarität
zwischen uns zu spüren und doch
lässt er Gottes Wirken durch uns erahnen.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 08. Apr 2020
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„Mensch, was willst du“, so steht es auf dem Hungertuch. Heute ist der Mensch dran. Sie erkennen ihn nicht? Es sind Spiegelscherben. Vor dem Original würden Sie sich selbst sehen. Denn die Frage geht nicht an irgendwen, sondern an: DICH!

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Einen weiten Weg haben wir mit unserem Hungertuch schon zurückgelegt. Begonnen hat es mit der göttlichen Farbe Blau. Sie hat uns zur Frage gebracht, was Gott eigentlich mit seiner Schöpfung vorhat. Wie hat er sich das gedacht mit der Erde, die als nächstes Platz auf unserem Hungertuch fand.

Groß hat er es sich gedacht. Das göttliche Gold – wir haben es als drittes Material auf dem Hungertuch in einem Ring angebracht – weist darauf hin, dass Gott seine Schöpfung und uns Menschen nicht allein lässt. Er ist treu und steht uns bei.

Dann kam das Haus und damit der Mensch zum ersten Mal so richtig in den Blick. Wie will er, dass das Haus der Schöpfung aussieht?

Verdeutlicht dann nochmals in der Frage der Schrift: Mensch, was willst du?

Heute nun ist der Mensch an der Reihe. Er kommt ins Bild. Sie sehen ihn nicht? Sie sehen nur eine Fläche mit weißen Feldern? Ja, genau. Aber das sind nicht einfach weiße Flächen, sondern Spiegelscherben! Könnten Sie davorstehen – was hoffentlich bald möglich ist – dann würden Sie sich selbst in unserem Hungertuch sehen!

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Sie selbst. Denn Gott stellt seine Frage, was wir mit der Schöpfung machen, nicht an die Menschheit allgemein. Er stellt sie jedem von uns. Jedem einzelnen. Jede und jeder von uns hat seine eigene Antwort zu geben. Gott hat uns schon gesagt, wie er sich das ganze vorstellt (ein Garten, ein Paradies), jetzt gilt es, ihm unsere Antwort zu geben.

Aber es sind Scherben und kein ganzer Spiegel. Man sieht sich in ihm bruchstückhaft, nicht ganz. So ist es auch mit unserer Antwort: Ich will ja schon, dass unsere Erde einem Garten gleicht, aber…

Ja, das ABER kommt ganz schnell. So sind wir innerlich zerrissen und die Scherben spiegeln uns das wider.

Beispiele? Wir wissen, es ist zu viel Plastik auf der Welt. Aber Einkaufen ohne Plastik ist umständlich und manchmal auch einfach zu teuer. Wir wissen, dass wir über unsere Verhältnisse leben. Aber einschränken fällt uns schwer.

ABER: Tun wir das, was wir tun können. Tue du das, was du kannst. Dann wird das was – mit unserer Erde.

Gott, schau auf das, was wir tun wollen. Herr, erbarme dich

Gott, versteh uns, wenn wir manchmal das tun, was wir nicht wollen. Christus, erbarme dich

Gott, bleibe bei uns mit deiner Treue in allem, was wir tun. Herr, erbarme dich

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Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
Frère Roger, Taizé

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 08. Apr 2020
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Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.

Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt,
dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.

Wir vertrauen Dir.
Danke

Johannes Hartl
Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 

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